Regensburger Ruder-Klub

von 1890 e.V.

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Unser Ruderrevier

Unser heimatliches Ruderrevier: die Donau

Mit ihren 2850 Kilometern ist sie der zweitlängste Fluß Europas und bietet somit ausreichend Möglichkeiten für Fahrten. Dass wir nicht die ersten sind, die die Donau befahren, ist uns bewußt. Herodot erwähnt urkundlich, dass schon 700 v. Chr. die Griechen den Unterlauf der Donau (Istros) bis zum unüberwindlichen Eisernen Tor herauffuhren. Den Oberlauf benutzten die Römer als einen ihrer wichtigsten Handelswege. Ihr Name für die Donau, "Danubius", läßt sich auf den älteren keltischen Begriff "Danuvius" zurückführen.Nicht weniger als 2588 km der Donau sind schiffbar und wurden auch von Mitgliedern des RRK in den letzten Jahren berudert. Unsere kleineren Fahrten finden zwischen Neustadt und Straubing statt.Unsere täglichen Ausfahrten führen uns stromaufwärts zum Schwalbennest, der Walba oder auch nach Matting. Aufgrund des Motorbootverkehrs wird die Donau jedoch seltener befahren als die für den Motorbootverkehr gesperrte Naab, die zwei Kilometer oberhalb unseres Bootshauses in die Donau mündet.

 

Die Naab ist ein ruhiger, äußerst reizvoller Fluß mit einem engen, landschaftlich wundervollen Tal, umrahmt von Mischwäldern und sanften Höhen, die immer wieder von bizarren Jurafelsen unterbrochen werden.


Von ihren 188 Kilometern ist aber nur ein Teil für uns Ruderer geeignet: Ganz allgemein ab Kallmünz für versierte Wanderruderer, die auch zahlreiche schwierige Übertragestellen nicht scheuen, ist die Befahrung ab Luhe möglich


Unsere normalen Fahrten führen uns nach Etterzhausen, Ebenwies, zur Klubwiese nach Penk oder auch nach Pielenhofen, je nachdem, wie standhaft sich die jeweilige Mannschaft den zahlreichen Gasthäusern am Ufer verweigert.



 

Zu erwähnen ist noch der Regen, der Regensburg seinen Namen gab. Als linker Nebenfluß der Donau, der aus dem Bayerischen Wald kommt, mündet er im Stadtgebiet von Regensburg in die Donau. Zahllose Granitfelsen, Stromschnellen, Wehre und schwankende Wasserstände machen ihn für Ruderboote schwer befahrbar, obwohl seine landschaftliche Schönheit ein häufigeres Berudern mehr als rechtfertigen würde. Am besten wird er, trotz teilweise starker Strömung, flußaufwärts gerudert.

Bei der Vorstellung unseres Ruderreviers darf die Altmühl nicht vergessen werden. Sie durchquert auf ihrem 220 Kilometer langem Weg die reizvolle Landschaft des "Naturparks Altmühltal". Jährlich im Frühjahr findet eine Wanderfahrt von Treuchtlingen nach Kelheim statt.

Verglichen mit anderen Rudervereinen ist also der RRK mit "Ruderwasser" reich gesegnet. Nimmt es wunder, dass er zu den führenden Wanderrudervereinen in Bayern gehört? Seit 15 Jahren ist der RRK an erster Stelle, was die geruderte Kilometerleistung anbetrifft. Wanderrudern ist hier zumindest genauso bedeutend wie Rennrudern.


Letzte Aktualisierung ( 13.05.2006 )